Aktuell

Roman Pfeifer - Kammerelektronik: ein Möbiusband

Konzertperformance für Schlagzeug, Tanz, Elektronik und Licht

mit Rie Watanabe, Linda Nordström, Luisa Fernanda Alfonso
und Jan Baumart, Daniel Verasson, Nicolás Kretz, Sophia Spies, Roman Pfeifer

2. und 3. November, 20:00 Uhr
alte Feuerwache, Melchiorstraße 3, 50670 Köln

alte Feuerwache

Ein Möbiusband – eine Fläche, die nur eine Kante und eine Seite hat. Die nicht orientierbar ist, das heißt, man kann nicht zwischen unten und oben oder zwischen innen und außen unterscheiden. In die Zeit überführt: eine Struktur ohne Anfang und Ende, ein Spiel ohne Übergänge. Geschichten ohne Worte, deren Diskontinuitäten und Brüche ein Netz aus Bezügen aufspannen, in dem sich kurzfristig konstruiert Handlungen finden lassen. Komplizierte Tagträume, bei denen von einem Element Assoziationswege zu mehreren Gedanken führen und von einem Gedanken zu mehreren Elementen. Eine Struktur, die offener für Fiktionen und Fantasien des Betrachters ist.

Roman Pfeifer - Kammerelektronik: silver studio

Konzertperformance für Flöte/Drumset, Viola, Tanz, Elektronik und Licht
mit Linda Nordström, Daniel Agi, Alice Vaz, Jan Baumgart, Nicolás Kretz, Roman Pfeifer

Klangzeit Münster
27. Mai 2018, 20:00 Uhr
BLACK BOX im cuba, Achtermannstraße 12, 48143 Münster

Klangzeit - Münster

I even painted the silverware silver
(Billy Name)

It was the perfect time to think silver.
He covered the crumbling walls and the pipes in different grades of silver foil.
He bought cans of silver paint and sprayed everything with it, right down to the toilet bowl.
Why he loved silver so much I don't know. But it was great,
Silver was the future, it was spacey
The astronauts wore silver suits - and their equipment was silver too.
And silver was the past - the silver screen, Hollywood actresses photographed in silver sets.
Maybe more than anything, silver was narcissism - mirrors were backed with silver
(Andy Warhol)

Roman Pfeifer - Kammerelektronik: Geister fotografieren

Die Aufnahmen, Ektoplasma-Rayogramme und Geisterportraits, die zur Konzertperformance GEISTER FOTOGRAFIEREN entstanden sind, vermischen den Glauben an die unzweifelbare Aufzeichnungskraft der Photographie mit dem an unsichtbare Realitäten und der Möglichkeit kommunizierender Räume.
limitierte, nummerierte Auflage: 60 Exemplare, Risographien auf Caribic Black, 42 x 28 cm gefalzt auf Endformat: 21 x 28 cm, mit Gummiband, 32 Seiten. Druck: outer space press/Berlin. Jetzt beim syntagma verlag erhältlich

I want these people to believe that there is communication“ (Sir Arthur Conan Doyle)

Geister fotografieren: Gesichter, Schleier, Umrisse und Schatten, Levitationen, Ektoplasma, Geisterportraits. Kammerelektronik sammelt und präsentiert Beweise, dass Geister auf Photographien fixiert werden können, dass es Materialisationen und Kontaktaufnahmen gibt, dass Stimmen vernommen und Klopfzeichen empfangen werden können. Die Konzertperformance vermischt dabei den Glauben an die unzweifelbare Aufzeichnungskraft der Photographie mit dem an unsichtbare Realitäten und der Möglichkeit kommunizierender Räume. Die Kommunikation mit Geistern verhält sich nach dem überzeugten Spiritisten Sir Arthur Conan Doyle demnach genau komplementär zur Fiktion: Sherlock Holmes ist ein fiktiver Held, den man für eine reale Figur hält, während man beim Spritismus meint, alles sei Fiktion, aber eigentlich sind die Erscheinungen real.